Der Streit um die Oranische Erbschaft
Am 7. Dezember 1646 heiratete Louise Henriette von Oranien den Großen Kurfürsten. Damit entstand auch die Möglichkeit, dass die Güter der Oranier nach Brandenburg vererbt wurden konnten. Dieser Umstand wurde noch verstärkt als ihr Vater, Friedrich Heinrich, in seinem Testament verfügte, dass die Linie der älteste Tochter, also Luise Henriettes, erben würde, wenn seine Nachkommen in männlicher Linie aussterben würden. Letzteres geschah 1702 mit dem Tod Königs Wilhelm III. von England.