Referentin für Gesundheit & Wissenschaft & Mental Health
Laura Lisogorko
Seit 2011 konnte ich meine Thesis-Mitgliedschaft und Faszination vom interdisziplinären Austausch bei den verschiedenen Seminaren, Strategie- und Jahrestreffen genießen. Die heutige Aktualität der Gesundheitsthemen erweckte in mir die Motivation, mich für die Vereinsarbeit zu engagieren und ein Referat „Gesundheit & Wissenschaft“ aufzubauen. Die gesundheitlichen Aspekte beschäftigten mich schon während des Psychologiestudiums an der Universität zu Köln und prägten somit meine Schwerpunkte in AOKM (Arbeits-, Organisation-, Kommunikation- und Medienpsychologie) sowie in Klinischer Psychologie. Darüber hinaus ermöglichte mir die Kunsttherapie als Nebenfach und Qualifikation als Resilienz- und Anti-Burnout Coaching ein tieferes Verständnis und Erlernen der sanften Methoden für die Förderung mentaler Gesundheit. In diesem Zusammenhang liegen meine wissenschaftlichen Interessen in der Erforschung der Verbindung zwischen den Persönlichkeitsmerkmalen (u.a. Resilienz) und der emotionale Reflexion von Bildsymbolik.
Die Erfahrungen in unterschiedlichen Branchen und Projekten in der Wirtschaft und Wissenschaft brachten mich zu der Erkenntnis: Das Spannungsfeld zwischen dem Leistungsdruck und der gesunden Arbeitsgestaltung ist in den meisten Unternehmen und Bildungseinrichtungen enorm und trotzt der Anerkenung des Problems steht oft nicht oben auf der Priorität-Liste. In diesem Kontext stieg mein Interesse, mich mit gesundheitlichen Aspekten in Wirtschaft und Wissenschaft intensiv zu beschäftigen.
Als Psychologin nehme ich mir die Problematik von Gesundheitsmanagement und Work-Life-Balance besonders zu Herzen. Somit möchte ich einen Erfahrungsaustausch über die Bewältigung von gesundheitlichen Herausforderungen während der Promotionszeit anregen und Entwicklung der gesundheitsfördernden Kompetenzen im Rahmen der THESIS-Veranstaltungen weiterhin unterstützen.