Kunst als ein kreativer Manager für mentale Balance

Wissen Sie, dass der Begriff „Kunst“ vom Wort „können“ stammt? Diese Tatsache offenbart sowohl Talent und Fertigkeit, die einen Künstler ausmachen, als auch ein grenzenloses Potenzial der künstlerischen Sichtweise selbst und Wirkung der Kunst auf unser Alltagserleben und Wohlbefinden. Es geht nicht nur um unsere Wahrnehmung und Reaktion auf ästhetische Gestaltung der Umgebung und Kunstwerke. Die unterschiedlichen Kunstarten und deren Aspekte verwenden auch Therapeut*innen als Behandlungsmittel, Webagenturen als motivierende Aufforderung für Konsument*innen, Wissenschaftler*innen als Forschungsgegenstand der Philosophie und Ästhetik, Psychologie und Pädagogik. In diesem Workshop wird auf eine besondere Fähigkeit der Kunst eingegangen, die unsere Selbstreflexion und Ausbalancierung unterschiedlicher mentaler Prozesse unterstützt.

In einem Impulsvortag werden die ausgewählten Kunstwerke präsentiert und einige Wahrnehmungsgesetze erläutert, die Künstler*innen als kreative Wirkungsmechanismen bei der Gestaltung ihrer Werke verwenden und somit verschiedene Ebenen unseres Bewusstseins beeinflussen. Danach werden Sie selbst probieren, für Sie individuell passende Kunstarten und Richtungen und harmonisierende Aspekte der Umgebung (Farben, Licht, Formen, Musik) interaktiv zu identifizieren, die Ihre Arbeit aktivierend und positiv beeinflussen und erfolgreiche Erholung unterstützen können.

Sie sind eingeladen, in eine geheimniswolle Welt der Kunst und Psychologie einzutauchen, über sich selbst vielleicht etwas ganz Neues zu erfahren und ein paar Tipps für die Verbesserung der eigenen mentalen Fitness durch die Anwendung der Kunst auf den Weg zu bekommen.

Termin
Ende
Referent*innen

Dipl.-Psych. Laura Lisogorko

Laura Lisogorko, Diplom-Psychologin aus Köln, engagiert sich im Thesis e.V. als Referentin für Gesundheit & Wissenschaft. Während Ihrer freiberuflichen Tätigkeit als Beraterin und Dozentin für Kompetenzmanagement & Persönlichkeitspsychologie beobachtete sie oft einen Widerspruch zwischen der Leistungserwartung einerseits und der enormen gesundheitlicher Belastung andererseits. Bei der Beschäftigung mit kunsttherapeutischen Methoden entdeckte sie viele Möglichkeiten für die Stabilisierung der mentalen Balance und der Stressbewältigung, die normalerweise bei den traditionellen Entspannungstechniken und kognitiv-emotionalen Trainings nicht angewendet werden.

Ort

BBB-Raum 2

- online -

Dieser Teil des Symposiums findet im virtuellen Raum Symposium Raum 2 statt, der Zugangslink wird mit der Anmeldebestätigung verschickt.

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