Gruppe Berlin/Potsdam
Marie Munk - Leben und Werk
Leben und Werk einer der ersten Juristinnen Deutschlands jüdischer Herkunft (1885-1978) hat die Reformentwicklung zum Ehe-, Ehegüter-, Scheidungs- und Nichtehelichenrecht der Weimarer Republik außerparlamentarisch und parlamentarisch geprägt. Nach ihrer Emigration in die U.S.A. hat Marie Munk sowohl im sozialpolitischen und sozialwissenschaftlichen amerikanischen Diskurs, als auch an der Fortentwicklung des amerikanischen Eherechts gemeinam mit anderen namhaften Wissenschaftlern gewirkt.
Der Streit um die Oranische Erbschaft und Henriette Catharina von Oranien, Fürstin von Anhalt-Dessau
Das "Huis ten Bosch" in Den Haag ist heutzutage der Palast der niederländischen Königin. Wenige wissen aber, dass diese Palast am 13. September 1703 an Willem Hendrick Herrman, den Bevollmächtigten des Fürsten von Anhalt-Dessau in den Niederlanden, übertragen wurde. Wie ist es dazu gekommen und was waren die Folgen? Im Februarvortrag wird an Hand vieler Lichtbilder versucht auf diese Fragen eine Antwort zu finden.
Stolpersteine – Das Gedächtnis einer Straße
In der Stierstraße in Friedenau liegen 42 Stolpersteine, 12 weitere werden im Oktober hinzukommen. Stolpersteine sind Gedenksteine (10 x 10 cm, Beton mit beschrifteter Messingoberfläche), die vor Häusern in das Pflaster der Bürgersteige verlegt werden, in denen Menschen gelebt haben, die Opfer des Faschismus geworden sind.
Wer kooperiert, muss teilen - aber wie?
Verteilungspraktiken in Unternehmungsnetzwerken
Komplexe technische Geräte wie Röntgenapparate werden heute selten nur von einer einzigen Firma gefertigt, weil die nötigen Experten in verschiedenen Organisationen arbeiten. Stattdessen kooperieren die Firmen bei Entwicklung und Produktion. Dadurch stellt sich das
Verteilungsproblem: wer bekommt wieviel vom "Kuchen" des Verkaufserlöses ab?
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